Aufgrund des demographischen Wandels und der damit einhergehenden Abnahme der Bevolkerungszahlen in den landlichen Regionen sieht sich die offentliche Hand mit rucklaufigen Haushalten konfrontiert. Unterauslastungen von Einrichtungen der offentlichen Daseinsvorsorge werden zukunftig nicht mehr finanzierbar sein. Raumordnungspolitisch postulierte Handlungsansatze einer notwendigen Anpassung der Infrastruktur an diese neue Situation liegen in der Neuordnung der Zentrale-Orte-Konzeption. In...
Aufgrund des demographischen Wandels und der damit einhergehenden Abnahme der Bevolkerungszahlen in den landlichen Regionen sieht sich die offentliche Hand mit rucklaufigen Haushalten konfrontiert. Unterauslastungen von Einrichtungen der offentlichen Daseinsvorsorge werden zukunftig nicht mehr finanzierbar sein. Raumordnungspolitisch postulierte Handlungsansatze einer notwendigen Anpassung der Infrastruktur an diese neue Situation liegen in der Neuordnung der Zentrale-Orte-Konzeption. In Ableitung daraus mussen die vorhandenen Erreichbarkeitskriterien innerhalb der betroffenen (nachgeordneten) Strassennetzteile uberpruft werden. Dem schliesst sich die Frage nach differenzierten Ausbauqualitaten von Strassen an. Dieser Fragestellung widmet sich die vorliegende Untersuchung. Im Ergebnis konnte fur die nachgeordneten Strassennetze eines Untersuchungsgebietes der Nachweis einer kostenoptimalen Ausbaugeschwindigkeit erbracht werden. In Bezug auf eine verkehrswirtschaftliche Betrachtung ist dort die Reduzierung der vorhandene Ausbauqualitat, einhergehend mit einer differenzierten Geschwindigkeitsbeschrankung, sinnvoll.
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