Petra Goebel
In der vorliegenden Arbeit soll das 2007 feierlich eingeweihte Sudquerhausfenster des Kolner Doms, das nach einem Entwurf von Gerhard Richter verwirklicht wurde, Gegenstand der Untersuchung sein. Das ursprungliche Fenster und auch dessen Plane gingen im Zweiten Weltkrieg unwiederbringlich verloren. Gerhard Richter, einer der erfolgreichsten Kunstler der Gegenwart, gestaltete es mit bunten Farbquadraten und unter Hinzunahme eines Zufallsprinzips neu. Ausgehend von den Glasarbeiten und den...
In der vorliegenden Arbeit soll das 2007 feierlich eingeweihte Sudquerhausfenster des Kolner Doms, das nach einem Entwurf von Gerhard Richter verwirklicht wurde, Gegenstand der Untersuchung sein. Das ursprungliche Fenster und auch dessen Plane gingen im Zweiten Weltkrieg unwiederbringlich verloren. Gerhard Richter, einer der erfolgreichsten Kunstler der Gegenwart, gestaltete es mit bunten Farbquadraten und unter Hinzunahme eines Zufallsprinzips neu. Ausgehend von den Glasarbeiten und den Farbtafelbildern des Kunstlers soll untersucht werden, ob sich ein zeitgenossisches Werk harmonisch in den nach gotischen Vorstellungen gebauten Kolner Dom einfugen kann. Dabei mochten die Betrachtungen Einblicke in das vielschichtige Schaffen des Kunstlers vermitteln und gedankliche Impulse und Anregungen in verschiedene Richtungen geben. Abschliessend wird der Blick auf die Problematik von zeitgenossischer Glasfensterkunst im historischen Sakralbau gelenkt. Dabei werden moderne Glaskunstwerke anderer Kunstler in Kirchengebauden kurz vorgestellt, bevor eine Schlussbetrachtung der wichtigsten Kernpunkte der Arbeit erfolgt.
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